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Ereignisse

Schon vor 1965 wurde unter der Verantwortung des BJV Grafenau Tontaubenschießen in der Quetsch abgehalten.

1966:          Der Landkreis Grafenau verpachtet den ehemaligen Steinbruch an die Kreisgruppe des BJV. Einige Jäger erbauen unter Leitung des damaligen BJV - Schriftführers Karl Stippel eigenhändig einen einfachen Pistolenstand.
1971: Der Bau eines Pistolenstandes wird beschlossen.
1972: Der fertige Schießstand wird ordentlich abgenommen. Ein einfacher Wurftaubenstand wird ebenfalls amtlich abgenommen. Die Sparte Pistolenschießen im BJV Grafenau wird gegründet. Karl Stippel, Lehrer aus Innernzell wird zum 1. Schützenmeister gewählt. Der Schießbetrieb wird aufgenommen.
1973: Gründungsversammlung der „Sparte Sportschützen im BJV Grafenau am 17.02.1973. Zum 1. Vorsitzenden wird Karl Stippel gewählt. Am 20.07.1973 erfolgt die Annahme der Mustersatzung des BSSB, am 03.11.1973 wird die Anmeldung des neuen Schützenvereins vom BSSB bestätigt. Der Verein nennt sich „Sportschützen im BJV Grafenau“ mit Sitz in Schönberg.
1974: Der Kreisausschuss stimmt dem Verkauf des Geländes an der Quetsch am 28.08.1974 an den BJV zu.
1975: Am 15.02.1975 erfolgt die Eintragung des Vereins in das Vereinsregister unter dem neuen Namen „Jagd- und Sportschützenverein Grafenau e.V.“ Ein Tontauben- Wurfautomat wird angeschafft.
1976: Am 07.05.1976 wird ein Erbbaurechtsvertrag mit einer Laufzeit von 50 Jahren abgeschlossen. Die Voraussetzungen für den Ausbau der Schießanlage waren somit gegeben. Eine Duellanlage für den Pistolenstand wird am 08.05.1976 angeschafft, so dass im September 1976 erstmals die Grenzlandmeisterschaft „Pistole“ durchgeführt werden kann. Am 10.11.76 wird der Neubau einer großen Schießanlage beschlossen.
1977: Der Verein führt ab sofort Sachkundeprüfungen für seine Mitglieder durch. Auch erfolgt eine notwendige Geländeregulierung an der Quetsch (Einebnen der Steilwände am Tontauben-Gelände).
1980: Die Gemeinnützigkeit des Vereins wird anerkannt, und das Landratsamt erteilt die Baugenehmigung für die Errichtung der erweiterten Schießanlage. Wegen mangelnder Förderung durch Bund und Land können die Sportschützen den im Vertrag festgelegten Bau einer neuen Schießanlage noch nicht in Angriff nehmen. Der BJV Grafenau kündigt unserem Verein den Erbbaurechtsvertrag.
1982: Der BJV beginnt nach seiner Kündigung selbst mit dem Bau einer Schießanlage. Verhandlungen der Sportschützen mit dem BJV über einen neuen Erbbaurechtsvertrag enden ergebnislos.
1983: Am 07.01.1983 tritt Karl Stippel zurück, Willi Friedl aus Riedlhütte wird 1. Schützenmeister. Der Erbbaurechtsvertrag wird geändert, und im Juni kann mit den Bauarbeiten für den neuen Pistolenstand begonnen werden. Die Fertigstellung erfolgt nach neun Wochen. Kosten: 80000.- DM
1984: Am 20.01.1984 wird der langjährige 1. Schützenmeister und Gründer des Vereins, Karl Stippel, von der Generalversammlung zum Ehrenschützenmeister ernannt.
1985: Der Pistolenstand wird überdacht.
1986: Es wird beschlossen, dass der neue Verein in Zukunft „Jagd- und Sportschützenverein Quetsch“ e.V. heißt.
1987: Umbau bzw. Neubau der Tontauben-Anlage. In diesem Jahr findet erstmals die Niederbayerische Meisterschaft im Wurftaubenschießen in der Quetsch statt.
1989: Das Landratsamt zieht am 06.07.1989 die einstweilige Duldung des Schießbetriebes im Kugelstand (50 m und 100 m) bis zur Überdachung mit sofortiger Wirkung zurück. Das Schießen auf diesen Ständen wird eingestellt.
1990: Das Landratsamt ordnet am 08.02.1990 auch die Schließung des Pistolenstandes bis zur Überdachung an. Das vom Verein angerufene Verwaltungsgericht ordnet an, dass der Stand noch kurzzeitig geöffnet werden darf. Im September 1990 wird der Pistolenstand ohne Mithilfe des BJV überdacht. Kosten: 73 500.- DM
1991: Am 01.07.1991 erwirbt der Jagd- und Sportschützenverein Quetsch e.V. das Schießge lände Quetsch mit allen darauf befindlichen Baulichkeiten durch notariellen Kaufver trag vom BJV Grafenau. Von Juli bis September werden die 50-m- und 100-m-Stände (Gewehrstände) überdacht und ausgebaut. Auch werden neue Scheibenzuganlagen, eine Videoanlage für die 100-m-Stände und der „Laufende Keiler“ installiert. Kosten: 419 000.- DM
1992: Erstmals können auch Grenzlandmeisterschaften in den Disziplinen KK-Sportgewehr (50 m) und Ordonnanzgewehr (100 m - GK / Karabiner) durchgeführt werden.
1994: Am 14.01.1994 beträgt der Mitgliederstand 264 Schützen.
2000: Willi Friedl tritt aus beruflichen Gründen als 1. Schützenmeister zurück, Dieter Gerschitz aus Schönberg wird zum 1. Schützenmeister gewählt. Ein dritter Gewehrstand wird errichtet.
2001: Dieter Gerschitz tritt aus gesundheitlichen Gründen vom Amt des 1. Schützenmeisters zurück, Max Friedl wird zum neuen 1. Schützenmeister gewählt. Durch das Anbringen von Fangnetzen wird die Trap - Anlage noch sicherer gemacht.
2003: Renovierung der Außenfassade, Erneuerung der Kugelfänge in den 9 Gewehrständen.
2006: Trapstand und laufender Keiler werden erneuert.Der Trapstand bekommt einen neuen Unterstand und dazu zwei neue Container als Aufenthaltraum
2008: Beitritt zum Bund Deutscher Schützen (BDS). Mitglieder des JSV-Quetsch können nun auch zusätzlich Mitglied im BDS werden
2009: Planung eines neuen Zauns um die Schießanlage
2010: Einzäunung des Grundstücks
2012: Errichtung eines Sandkugelfanges im 100-m-Stand
2014: Errichtung eines Sandkugelfanges im 50-m-Stand; Verbesserung der Lichtverhältnisse
Komplettierung einer sehr gut funktionierenden Luftverdrängungsanlage im 25-m-Stand
Johannes Kulzer wird Bayerischer und Deutscher Meister im Trap-Schießen (DSB), Max Friedl mit Dienstrevolver Bay. Meister und 3. bei der Deutschen Meisterschaft (BDS)
2015: Erneuerung der Belüftung im Langwaffenstand
Franz Jäger und Max Friedl Bay. Meister (BDS), Johannes Kulzer wiederum Deutscher Meister im Trapschießen (DSB)
Sehr erfreuliche Mitgliederentwicklung: zum  01.01.2016:  368 Mitglieder
2 KK-Sportpistolenmannschaften und eine GK-Sportpistolenmannschaft in gauübergreifender Gau - und Gauoberliga seit Jahren sehr erfolgreich.