Teaser

Neuigkeiten

Zeitungsartikel: "Schützen des Jagd- und Sportschützenvereins Quetsch sind "gut in Schuss"

Mittwoch, 05. Oktober 2016 - 17:34 Uhr

Schützen des Jagd- und Sportschützenvereins Quetsch sind „gut in Schuss“

Anlässlich der 49. Grenzlandmeisterschaft kämpften zahlreiche Schützen bei 83 Starts in der Schießanlage Quetsch um die Titel eines Grenzlandmeisters in den Disziplinen Trap (Tontaubenschießen), Großkaliber-Kurzwaffe, Unterhebel-  und Ordonnanzgewehr. Dabei wurden hervorragende Ergebnisse erzielt.

So schaffte es Robert Poxrucker (JSV Quetsch) mit dem Ordonnanzgewehr, einem mehr als 100 Jahre alten Schweden-Mauser, auf eine Entfernung von 100 m 10 mal die Zehn zu treffen, dabei sogar 6 mal die Innenzehn, die nur einen Durchmesser von 2,5 cm hat – und das ohne Zielfernrohr. Der Zweitplatzierte, Koller Christian (JSV Quetsch), traf „nur“ 9 mal die Zehn und einmal die Neun, und auch der Drittplatzierte, Gerhard Penn (JSV Quetsch), schaffte noch 98,3 Ringe von 100 möglichen. Bei insgesamt 35 Schützen schafften 19 Schützen 90 Ringe und mehr! Eine solche Leistungsdichte wurde in den zurückliegenden 50 Jahren noch nie erreicht!

Ähnlich herausragende Leistungen wurden in der Disziplin Großkaliberpistole bzw. –revolver erzielt. Dabei errang Günther Lender (JSV Quetsch) mit hervorragenden 194 Ringen (von 200 möglichen) den 1. Platz vor Stefan Rabhansl (JSV Quetsch) mit 189 Ringen und Heinz Krätzig (Ohe-Schützen) mit 188 Ringen.

Den Titel eines Grenzlandmeisters mit dem Unterhebel-Gewehr konnte wiederum der Ausnahmeschütze Günther Lender mit 181,3 Ringen vor Martin Würzburger (JSV Quetsch) mit 175 Ringen und Reinhold Geist (Ohe-Schützen) mit 174,1 Ringen erzielen.

Den Titel eines Grenzlandmeisters „100 Wurfscheiben Trap“ konnte erwartungsgemäß der erst 18-jährige mehrmalige Deutsche Meister Johannes Kulzer (JSV Quetsch) mit 88 von 100 Tontauben erringen. Dabei werden Tontauben mit einer Geschwindigkeit von rund 70 km/h aus einem Bunker  mit einem Turbulenzautomaten in verschiedene Richtungen geschleudert, und der Schütze sollte sie mit einer Schrotgarbe treffen. Den 2. Platz schaffte Hans Steinbauer (81 Tontauben) vor Schober Josef (JSV Quetsch) mit 80 getroffenen Tontauben.

Aber nicht nur bei der Grenzlandmeisterschaft bewiesen die Schützen des JSV Quetsch ihre Zielsicherheit, sondern auch bei niederbayerischen, bayerischen und deutschen Meisterschaften des BDS (Bund Deutscher Sportschützen). Max Friedl wurde in seiner Klasse mit dem Dienstrevolver und der Pistole bis 9 mm jeweils niederbayerischer Meister, mit dem Dienstrevolver  Bayerischer Meister und Deutscher Vizemeister in der „Kombi“, Franz Jäger mit dem Unterhebel KK offene Visierung niederbayerischer Meister und bayerischer Vizemeister in der Disziplin KK-Fallscheibe offene Visierung und Hans Eigner  Bayerischer Vizemeister (Kombi) mit dem Dienstrevolver. Johannes Kulzer schaffte heuer in seiner Klasse den 3. Platz bei der Deutschen Meisterschaft des DSB im Trap-Schießen.

Und nicht zuletzt: Die neugegründete Sportpistolenmannschaft mit den Schützen Dr. Andreas Geiß, Sebastian Luksch und Mannschaftsführer Vitali Tischkowez schaffte auf Anhieb mit der Sportpistole den Aufstieg in die Gauoberliga der gauübergreifenden Wettkämpfe, so dass in der Saison 2016/17 nun zwei Mannschaften des JSV Quetsch um die Vorrangstellung kämpfen, und zwei Großkaliber-Kurzwaffen-Mannschaften (Gau-Oberliga und A-Klasse) wollen auch erfolgreich sein.

Erfolgreiche Schützen des Jagd- und Sportschützenvereins Quetsch:

thumbnail_Gruppe1.jpg

Vordere Reihe von links nach rechts: Die Grenzlandmeister Günther Lender, Robert Poxrucker, Johannes Kulzer
Hintere Reihe von links nach rechts: Hans Eigner, Vitali Tischkowez, Max Friedl

 


Kommentar schreiben:


Zurück zur Übersicht